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Ratgeber Trockene Vagina

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Trockene Vagina
Therapie einer trockenen Vagina

Aufgrund der vielschichtigen Ursachen erfolgt die Therapie einer trockenen Vagina nach den Ursachen. Ist Östrogenmangel der Grund, können östrogenhaltige Salben zur lokalen Anwendung helfen. Sonst könnte eine Hormonersatztherapie in Tabletten- oder Pflasterform neben anderen Wechseljahresbeschwerden auch eine trockene Vagina behandeln. Liegen psychische Ursachen für die trockene Vagina vor, sollte eine sexualmedizinische Therapie begonnen werden. Insbesondere eine Paartherapie kann hier neues Vertrauen zwischen den Partnern aufbauen und das sexuelle Selbstvertrauen stärken. Manchmal kann ein aufklärendes Gespräch in der Therapie den Betroffenen die Angst vor scheinbaren Tabuthemen nehmen und ihnen helfen, sich offener mit dem Thema der sexuellen Erregbarkeit zu beschäftigen.

Therapie einer trockenen Vagina

Ist Östrogenmangel während der Wechseljahre der Grund für eine trockene Vagina kann eine Therapie in der lokalen Anwendung östrogenhaltiger Salben bestehen. Diese wirken von außen auf die trockene Vagina ein und erhöhen die Bildung der Scheidenschleimhaut. So kann für mehr Feuchtigkeit in der trockenen Vagina gesorgt werden.

Sind durch die trockene Vagina Infektionen entstanden, müssen für eine Therapie zunächst die verursachenden Keime identifiziert und danach mit Antibiotika behandelt werden. Da sowohl die Infektionen als auch die trockene Vagina durch Östrogenmangel verursacht werden können, muss dieser ausgeglichen werden, da es sonst immer wieder zu Problemen kommen kann. Eine mögliche Therapie um den Östrogenmangel zu behandeln, besteht in einer Hormonersatztherapie, die nicht nur gegen die trockene Vagina, sondern auch gegen andere Wechseljahresbeschwerden angewendet wird. Dabei sollten sich Frauen von ihrem Frauenarzt beraten lassen, ob diese Therapie für sie infrage kommt. Zur Unterstützung einer Therapie kann zusätzlich ein Gleitmittel auf wasserlöslicher Basis beim Geschlechtsverkehr angewendet werden.

Psychische Ursachen für eine trockene Vagina ernst nehmen

Auch bei einer nur leicht ausgeprägten trockenen Vagina kann Gleitgel helfen. Dabei sollten betroffene Frauen darauf achten, ob sie sich mit der Situation wohlfühlen. Ist der Geschlechtsverkehr mit negativen oder frustrierenden Gefühlen beladen, wie beispielsweise das Gefühl durch den Partner benutzt zu werden, kann eine Nichtbeachtung die Situation noch verschlimmern. Gibt es also psychische Ursachen, wie eine stark kritische Selbstbeobachtung oder Versagensängste, kann eine sexualmedizinische Therapie helfen, diese Blockaden zu lösen und von sexuellem Leistungsdruck zu befreien. In diesem Fall liegt eine Erregungsstörung vor, bei der es wichtig ist, die Ursachen für die trockene Vagina aufzuklären. Eine Sexualberatung oder -therapie kann hier ein Weg für die Betroffene sein, sich wieder stärker auf sexuelle Erregung einzulassen. Insbesondere Paarbehandlungen können das nötige Vertrauen aufbauen, um der Frau wieder mehr Selbstsicherheit im Umgang mit ihrer Sexualität zu geben.

Auch Informationsmangel kann eine trockene Vagina verursachen

Bei vielen Frauen und Paaren sind auch Unwissenheit und eine fehlende Kommunikation über sexuelle Wünsche oder Sexualität ein Mitverursacher für eine trockene Vagina oder andere Erregungsstörungen. Wird dies vom Sexualtherapeuten aufgenommen und erste Informationen zu diesem Thema vermittelt, kann dies bereits hilfreich bei der Therapie der trockenen Vagina sein. Die Therapie kann dabei durchaus aufklärenden Charakter haben. Darüber hinaus werden mögliche Ursachen für die trockene Vagina ermittelt und Lösungsmöglichkeiten besprochen. Hier kann auch das Gespräch über sexuelle Techniken helfen, das einerseits neue Möglichkeiten aufzeigt und andererseits dem Paar die Angst vor Tabuthemen wie Erregungsstörungen nimmt.

Miriam Schaum

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Therapie Trockene Vagina

Aufgrund der vielschichtigen Ursachen erfolgt die Therapie einer trockenen Vagina nach den Ursachen. Ist Östrogenmangel der Grund, können östrogenhaltige Salben zur lokalen Anwendung helfen. Sonst könnte eine Hormonersatztherapie in Tabletten- oder Pflasterform neben anderen Wechseljahresbeschwerden auch eine trockene Vagina behandeln. Liegen psychische Ursachen für die trockene Vagina vor, sollte eine sexualmedizinische Therapie begonnen werden. Insbesondere eine Paartherapie kann hier neues Vertrauen zwischen den Partnern aufbauen und das sexuelle Selbstvertrauen stärken. Manchmal kann ein aufklärendes Gespräch in der Therapie den Betroffenen die Angst vor scheinbaren Tabuthemen nehmen und ihnen helfen, sich offener mit dem Thema der sexuellen Erregbarkeit zu beschäftigen.

Eine trockene Vagina ist häufig die Folge eines Östrogenmangels. Dadurch wird die Schleimhaut der Scheide dünn und unelastisch und kann so beim Geschlechtsverkehr Schmerzen verursachen. Außerdem ist die Vagina so nicht mehr ausreichend gegen Bakterien und Keime geschützt. Dies kann beispielsweise in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft der Fall sein. Aber auch negative Erlebnisse, wie schmerzhafter Geschlechtsverkehr oder Versagensängste können eine trockene Vagina auslösen. Insbesondere ungelöste Konflikte mit dem Partner oder Unsicherheit können die sexuelle Erregbarkeit hemmen. Werden Medikamente eingenommen, kann eine trockene Vagina auch als Nebenwirkung auftauchen. Es können auch mehrere Auslöser zusammenwirken und so die Aufklärung der Symptome erschweren.

Diagnose Trockene Vagina

Die Diagnose einer trockenen Vagina ähnelt einer normalen gynäkologischen Untersuchung beim Frauenarzt. Wichtig ist hier eine ausführliche Besprechung der Symptome, bei welcher sich die Frau traut ihre Beschwerden zu benennen. Dazu kann es nützlich sein, wenn Betroffene sich bereits im Vorfeld Gedanken über Art, Dauer und Intensität ihrer Beschwerden machen. Zusätzlich wird eine Sexualanamnese vorgenommen, die Aufschluss über die sexuelle Aufklärung, Krisen in der Partnerschaft oder negative Erlebnisse der Betroffenen geben kann. Die körperliche Untersuchung überprüft mögliche organische Ursachen für die trockene Vagina, wie Scheidenentzündungen, Operationsfolgen oder Zysten. Ultraschalluntersuchungen, ein Abstrich und eine Abtastung des Unterleibs bieten detaillierte Anhaltspunkte für eine Diagnose.