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Ratgeber Trockene Vagina

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28. August 2019
Bedingt durch die abnehmende Produktion von Östrogen und Progesteron im Körper, kommt es zum Einsetzen der Wechseljahre mit verschiedenen Beschwerden.
  
25. Juli 2019
Der Alltag kann oft hektisch und stressig sein, daher ist es wichtig, Entspannungsphasen einzubauen, z. B. mithilfe von Yoga oder Tai-Chi.
  
11. Juli 2019
Beschwerden im Intimbereich können u. a. auf Feigwarzen, eine Pilzinfektion oder Chlamydien hindeuten.
  
19. Juni 2019
Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko an einer Depression zu erkranken wie Männer. Vor allem in den Wechseljahren ist das Risiko erhöht.
  
26. Februar 2019
Zwischen Beruf, Haushalt und Kindern ist es für Frauen wichtig, sich Zeit für Erholung zu nehmen. Kur- oder Wellnessreisen können helfen, dem Alltag zu entfliehen.
  
Diagnose Trockene Vagina

Die Diagnose einer trockenen Vagina ähnelt einer normalen gynäkologischen Untersuchung beim Frauenarzt. Wichtig ist hier eine ausführliche Besprechung der Symptome, bei welcher sich die Frau traut ihre Beschwerden zu benennen. Dazu kann es nützlich sein, wenn Betroffene sich bereits im Vorfeld Gedanken über Art, Dauer und Intensität ihrer Beschwerden machen. Zusätzlich wird eine Sexualanamnese vorgenommen, die Aufschluss über die sexuelle Aufklärung, Krisen in der Partnerschaft oder negative Erlebnisse der Betroffenen geben kann. Die körperliche Untersuchung überprüft mögliche organische Ursachen für die trockene Vagina, wie Scheidenentzündungen, Operationsfolgen oder Zysten. Ultraschalluntersuchungen, ein Abstrich und eine Abtastung des Unterleibs bieten detaillierte Anhaltspunkte für eine Diagnose.

Eine trockene Vagina ist nicht nur unangenehm, sie kann auch zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen. Die trockene Vagina kann außerdem ein Anzeichen für Infektionen sein. Häufig ist ein Ungleichgewicht der Hormone Schuld an den Beschwerden. Daher sind insbesondere Frauen in und nach den Wechseljahren betroffen. Frauen, die unter einer trockenen Vagina leiden, sollten sich an ihren Frauenarzt wenden und ihre Symptome und Beschwerden schildern. So kann der Erregungsstörung auf den Grund gegangen werden. Dabei können neben einem Östrogenmangel auch organische Auffälligkeiten, Verletzungen aber auch Stress und Schwierigkeiten in der Partnerschaft für eine trockene Vagina verantwortlich sein.

Eine trockene Vagina ist häufig die Folge eines Östrogenmangels. Dadurch wird die Schleimhaut der Scheide dünn und unelastisch und kann so beim Geschlechtsverkehr Schmerzen verursachen. Außerdem ist die Vagina so nicht mehr ausreichend gegen Bakterien und Keime geschützt. Dies kann beispielsweise in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft der Fall sein. Aber auch negative Erlebnisse, wie schmerzhafter Geschlechtsverkehr oder Versagensängste können eine trockene Vagina auslösen. Insbesondere ungelöste Konflikte mit dem Partner oder Unsicherheit können die sexuelle Erregbarkeit hemmen. Werden Medikamente eingenommen, kann eine trockene Vagina auch als Nebenwirkung auftauchen. Es können auch mehrere Auslöser zusammenwirken und so die Aufklärung der Symptome erschweren.