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Ratgeber Trockene Vagina

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

19. Februar 2020
Das Polyzystische Ovarsyndrom (kurz PCOS) kann mit vielfältigen Symptomen einhergehen. Zwischen der Pubertät und den Wechseljahren kann es bei Frauen auftreten.
  
11. Dezember 2019
Das Wachstum von Myomen, gutartigen Muskelknoten in der Gebärmutter, kann z. B. durch bestimmte hormonelle Medikamente gestoppt werden.
  
21. November 2019
Das Netzwerk Endometriose hat eine Checkliste entwickelt, die Betroffenen helfen soll, beim Arztbesuch nichts zu vergessen.
  
05. November 2019
Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, bedeutet für viele Frauen einen körperlichen und emotionalen Druck. Mutter-Kind-Kuren können helfen, wieder zur Ruhe zu kommen.
  
28. Oktober 2019
Kommt es zu ungewolltem Harnverlust oder einem Ziehen im Unterleib kann eine Gebärmutter- oder Scheidensenkung die Ursache sein.
  
Therapie Trockene Vagina

Aufgrund der vielschichtigen Ursachen erfolgt die Therapie einer trockenen Vagina nach den Ursachen. Ist Östrogenmangel der Grund, können östrogenhaltige Salben zur lokalen Anwendung helfen. Sonst könnte eine Hormonersatztherapie in Tabletten- oder Pflasterform neben anderen Wechseljahresbeschwerden auch eine trockene Vagina behandeln. Liegen psychische Ursachen für die trockene Vagina vor, sollte eine sexualmedizinische Therapie begonnen werden. Insbesondere eine Paartherapie kann hier neues Vertrauen zwischen den Partnern aufbauen und das sexuelle Selbstvertrauen stärken. Manchmal kann ein aufklärendes Gespräch in der Therapie den Betroffenen die Angst vor scheinbaren Tabuthemen nehmen und ihnen helfen, sich offener mit dem Thema der sexuellen Erregbarkeit zu beschäftigen.

Diagnose Trockene Vagina

Die Diagnose einer trockenen Vagina ähnelt einer normalen gynäkologischen Untersuchung beim Frauenarzt. Wichtig ist hier eine ausführliche Besprechung der Symptome, bei welcher sich die Frau traut ihre Beschwerden zu benennen. Dazu kann es nützlich sein, wenn Betroffene sich bereits im Vorfeld Gedanken über Art, Dauer und Intensität ihrer Beschwerden machen. Zusätzlich wird eine Sexualanamnese vorgenommen, die Aufschluss über die sexuelle Aufklärung, Krisen in der Partnerschaft oder negative Erlebnisse der Betroffenen geben kann. Die körperliche Untersuchung überprüft mögliche organische Ursachen für die trockene Vagina, wie Scheidenentzündungen, Operationsfolgen oder Zysten. Ultraschalluntersuchungen, ein Abstrich und eine Abtastung des Unterleibs bieten detaillierte Anhaltspunkte für eine Diagnose.

Eine trockene Vagina ist nicht nur unangenehm, sie kann auch zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen. Die trockene Vagina kann außerdem ein Anzeichen für Infektionen sein. Häufig ist ein Ungleichgewicht der Hormone Schuld an den Beschwerden. Daher sind insbesondere Frauen in und nach den Wechseljahren betroffen. Frauen, die unter einer trockenen Vagina leiden, sollten sich an ihren Frauenarzt wenden und ihre Symptome und Beschwerden schildern. So kann der Erregungsstörung auf den Grund gegangen werden. Dabei können neben einem Östrogenmangel auch organische Auffälligkeiten, Verletzungen aber auch Stress und Schwierigkeiten in der Partnerschaft für eine trockene Vagina verantwortlich sein.