Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Trockene Vagina

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Trockene Vagina

Links zu trockener Vagina

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e. V.
www.isg-info.de

Frauenärzte im Netz
www.frauenaerzte-im-netz.de

Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
www.gesundheitsinformation.de

Bundesverband der Frauengesundheitszentren e. V.
www.frauengesundheitszentren.de

Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin und Sexualtherapie
www.dgsmtw.de

25. Juli 2019
Der Alltag kann oft hektisch und stressig sein, daher ist es wichtig, Entspannungsphasen einzubauen, z. B. mithilfe von Yoga oder Tai-Chi.
  
11. Juli 2019
Beschwerden im Intimbereich können u. a. auf Feigwarzen, eine Pilzinfektion oder Chlamydien hindeuten.
  
19. Juni 2019
Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko an einer Depression zu erkranken wie Männer. Vor allem in den Wechseljahren ist das Risiko erhöht.
  
26. Februar 2019
Zwischen Beruf, Haushalt und Kindern ist es für Frauen wichtig, sich Zeit für Erholung zu nehmen. Kur- oder Wellnessreisen können helfen, dem Alltag zu entfliehen.
  
14. Februar 2019
Impfungen sind nicht nur in der Kindheit wichtig, so sind z. B. für Dipherie und Tetanus Auffrischimpfungen notwendig.
  

Eine trockene Vagina ist häufig die Folge eines Östrogenmangels. Dadurch wird die Schleimhaut der Scheide dünn und unelastisch und kann so beim Geschlechtsverkehr Schmerzen verursachen. Außerdem ist die Vagina so nicht mehr ausreichend gegen Bakterien und Keime geschützt. Dies kann beispielsweise in den Wechseljahren oder in der Schwangerschaft der Fall sein. Aber auch negative Erlebnisse, wie schmerzhafter Geschlechtsverkehr oder Versagensängste können eine trockene Vagina auslösen. Insbesondere ungelöste Konflikte mit dem Partner oder Unsicherheit können die sexuelle Erregbarkeit hemmen. Werden Medikamente eingenommen, kann eine trockene Vagina auch als Nebenwirkung auftauchen. Es können auch mehrere Auslöser zusammenwirken und so die Aufklärung der Symptome erschweren.

Um eine trockene Vagina zu verhindern, kann oft schon viel zur Vorbeugung getan werden. Regelmäßige gynäkologische Untersuchungen sind wichtig, um Symptome für Infektionen oder Krankheiten zu erkennen. Darüber hinaus kann eine gesunde Lebensweise und die Beschäftigung mit dem eigenen Körper Erregungsstörungen vorbeugen. Außerdem sollte übertriebene Hygiene vermieden werden, um den Säureschutzmantel der Haut nicht anzugreifen. Sonst ist der natürliche Schutz gegen Keime und Bakterien nicht gewährleistet. Reizungen der Vagina können auch durch zu enge Kleidung oder bestimmte Materialien verursacht werden. Gut sitzende Baumwollunterwäsche kann empfehlenswert sein. Auch die Entscheidung für bestimmte Hygieneprodukte, wie Tampons und Binden, hat Auswirkungen auf die Feuchtigkeit der Vagina.

Therapie Trockene Vagina

Aufgrund der vielschichtigen Ursachen erfolgt die Therapie einer trockenen Vagina nach den Ursachen. Ist Östrogenmangel der Grund, können östrogenhaltige Salben zur lokalen Anwendung helfen. Sonst könnte eine Hormonersatztherapie in Tabletten- oder Pflasterform neben anderen Wechseljahresbeschwerden auch eine trockene Vagina behandeln. Liegen psychische Ursachen für die trockene Vagina vor, sollte eine sexualmedizinische Therapie begonnen werden. Insbesondere eine Paartherapie kann hier neues Vertrauen zwischen den Partnern aufbauen und das sexuelle Selbstvertrauen stärken. Manchmal kann ein aufklärendes Gespräch in der Therapie den Betroffenen die Angst vor scheinbaren Tabuthemen nehmen und ihnen helfen, sich offener mit dem Thema der sexuellen Erregbarkeit zu beschäftigen.